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    Die Würze des Lebens


    Seit Jahren sammle ich verschiedene, weitgehend unbekannte, Gewürze. Auf dieser Web-Seite möchte ich meine Leser mit diesem Hobby bekanntmachen und mein Wissen über botanische, chemische, kulinarische und sogar historische Aspekte von Gewürzen teilen. Wenn Sie irgendetwas dabei kommentieren wollen, meine Fehler ausbessern können oder weitere Informationen beitragen möchten, so lassen Sie sich bitte versichern, daß ich mich über jede Zuschrift freuen werde.


    Haftbarkeit

    Obwohl ich mich ehrlich bemüht habe, hier nur verläßliche Informationen zu präsentieren, kann ich selbstverständlich keine Garantie übernehmen, daß auch nur irgendein Teil meiner Pages sachlich richtig, harmlos, für Jugendliche geeignet oder zu irgendeinem Zweck brauchbar ist. Wer irgendeinen meiner Hinweise aufgreift und damit Schiffbruch erleidet, sollte dies als Lehrgeld betrachten und nicht mich dafür verantwortlich machen, auch wenn ich natürlich an einer Rückmeldung über sachliche Fehler höchstes Interesse habe.

    Vergessen Sie beim Umgang mit dem Internet nie die Regel Anything free comes without guarantee!

    Copyright

    Das Material auf diesem Server ist von mir unter Heranziehen der in der Bibliographie angeführten Werke und eigener Erfahrungen zusammengestellt worden. Ich verstehe zwar nichts vom Urheberrechtsgesetz, nehme aber an, daß ich daher der Inhaber des Urheberrechtes meiner Gewürzartikel bin.

    Ich stelle es allen Lesern frei, für den persönlichen Gebrauch Kopien aller auf dieser Site verfügbaren Dokumente anzulegen bzw. auszudrucken. Nichtkommerzielle Weitergabe dieser Dokumente ist ebenfalls gestattet. Allerdings stelle ich in jedem Fall die Bedingung, daß mein Name auf den Kopien sichtbar angebracht wird und daß etwaige inhaltliche Änderungen deutlich angezeigt werden müssen; ich halte es weiters für guten Stil im Internet, wenn ich über Änderungen nichttrivialer Natur in Kenntnis gesetzt werde.

    Einige Leser haben mich gefragt, wie sie meine Seiten in einer gedruckten Publikation zitieren könnten. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob es zu dieser Frage eine Standardantwort gibt; einen URL anzugeben, ist natürlich nicht ideal, da das Internet so stark in Bewegung ist und eine jährliche Änderung des URL durchaus möglich erscheint. Nun, ich bin Naturwissenschafter, nicht Jurist; deshalb meine ich, daß Autoren ihre Fähigkeiten zum Studium ihres Sachgebietes und nicht zum Studium des Urheberrechtes einsetzen sollten. Bemühen Sie sich einfach, fair zu sein.

    Etwas anderes möchte ich noch klarstellen: Es ist ohne meine ausdrückliche Zustimmung auf jeden Fall verboten, die hier präsentierten Artikel zu kopieren und erneut im Internet zu veröffentlichen. Kopien meiner Artikel dürfen weder in ihrer Gesamtheit noch teilweise, weder in originaler Form noch mit editorischen Veränderungen, in andere Websites integriert werden (ausgenommen sind kurze Zitate von zwei oder drei Absätzen, wenn sie mit entsprechender Quellenangabe versehen sind). Sie dürfen aber selbstverständlich jeden meiner Artikel in einen Frame auf Ihren Seiten laden (siehe weiter unten über Hyperlinks).

    Der Grund für diese Einschränkungen ist, daß ich meine Seiten ständig erweitere und es vermeiden möchte, daß das Internet von zahlreichen alten Ausgaben meiner Artikel bevölkert wird. Wenn Sie glauben, einen meiner Texte in gekürzter oder editorisch veränderter Form unbedingt zu brauchen, dann kontaktieren Sie mich bitte. Wenn ich Ihr Anliegen nachvollziehen kann, dann könnte ich Ihnen ein nach Ihren Wünschen angefertigtes Dokument auf meinem Server anlegen und dessen Aktualisierung selbst übernehmen.

    Etwas restriktivere Bedingungen gelten für die druckfertige Version meines großen alphabetischen Gewürzindexes; zwar kann auch dieser von den meisten Lesern zu sehr ähnlichen Bedingungen benutzt, kopiert und verbreitet werden, doch habe ich eine Gruppe von Netzbenutzern explizit ausgenommen (Angestellte einer Firma, die der Netzgemeinschaft auch noch nie etwas geschenkt hat bis auf einen drittklassigen Internet-Browser). Für Angestellte dieser Firma habe ich eine meinen Recherche-Mühen angepaßte Lizenzgebühr vorgeschrieben; detaillierte Lizenzbedingungen sind dem Dokument selbst zu entnehmen.

    Über die Copyright-Bestimmungen zu den auf diesen Seiten gezeigten Pflanzenbildern lesen Sie bitte im Bilderverzeichnis nach.

    Setzen von Hyperlinks auf meine Indices und Artikel

    Selbstverständlich gelten keine Einschränkungen beim Setzen von Hyperlinks auf meine Seiten. Ganz im Gegenteil: Es freut mich, wenn meine Arbeit auf diese Art weitere Bekanntheit gewinnt.

    Aus aktuellem Anlaß

    Immer häufiger erreichen mich Fragen in der Art „Darf ich Sie fragen, ob Sie es mir erlauben, auf Ihre Seiten zu linken?“ oder gar „Bitte faxen Sie mir eine schriftliche Bestätigung, daß ich auf Ihre Seiten linken darf“. Insider wird es kaum überraschen, daß alle diese Anfragen aus der Bundesrepublik Deutschland kommen.

    Meine Antwort lautet in beiden Fällen Nein. Im zweiten Fall ist das damit begründet, daß ich kein Fax-Gerät zur Hand habe und wenig Lust habe, zur Post zu rennen, nur um einer sinnlosen Formalität Genüge zu tun. Im ersteren Fall ist die Sachlage etwas subtiler: Sie dürfen mich nämlich nicht fragen, ob Sie auf meine Seiten linken dürfen (ich verbitte mir das strengstens und behalte mir das Recht vor, Sie deswegen gerichtlich zu verfolgen :-) ), aber Sie dürfen es einfach tun. Nicht gefragt habend und formlos. Sogar in einem Frame Ihrer Wahl.

    Auch wenn das auf den ersten Blick komisch klingt, es ist nicht komisch gemeint. Es obliegt mir nicht, zu entscheiden, ob die deutsche Richterschaft von Industrie und Geheimdienst gekauft wurde, freie Meinungsäußerung als staatsgefährdend ansieht oder auch nur einfach hirnverbrannt blöd ist – aber ich gebe zu, daß es mir schwer fällt, andere Erklärungsmodelle zu finden, die die Spruchpraxis deutscher Gerichte in den Internet-Prozessen der letzten 5 Jahre auch nur annähernd erklärt.

    So, als Österreicher darf ich das schreiben, ohne vom deutschen قاضى verfolgt zu werden; aber möglicherweise dürfen Sie nicht mehr auf meine Seite verweisen. Wenn Sie zu diesem traurigen Thema mehr lesen wollen, dann beginnen Sie doch bei Freedomforlinks.

    Bitte beachten Sie beim Anbringen von Links die folgenden Hinweise, um die Navigationshilfen optimal auszunützen.

    Für Referenzen allgemeiner Natur setzen Sie bitte einen Link auf das Inhaltsverzeichnis germ/index.html; ansonsten sind auch deep links (direkte Links auf Unterseiten) herzlich willkommen.

    In der früheren Version meiner Seite war es auch möglich, das Nachladen von Frames zu unterbinden, indem man an den URL einen Suchstring ?noframes anhängte. Diese Funktionalität steht zur Zeit nicht zur Verfügung, aber vielleicht baue ich sie in Zukunft wieder ein (das wird aber wahrscheinlich nur für JavaScript-fähige Browser funktionieren).

    Inhalt dieser Site

    • Einleitung Hier definiere ich, was ich im folgenden unter „Gewürz“ verstehe und gebe einen Überblick über das in den anderen Abschnitten Besprochene.
    • Morphologischer Index In diesem ersten von vier Indizes sind die Gewürze je nach dem zum Kochen verwendeten Pflanzenteil angeordnet.
    • Geographischer Index Dieser Index ermöglicht das Auffinden von Gewürzen nach der Region ihrer Herkunft bzw. nach Regionen, in denen sie heute eine wichtige Rolle in der einheimischen Küche spielen.
    • Botanischer Index Ein weiterer Index, diesmal für den Botaniker: Die Gewürze sind nach botanischer Verwandtschaft geordnet.
    • Alphabetischer Index Sie besitzen ein unbekanntes Gewürz, das Ihnen der Händler nicht erklären konnte? Wenn Sie wenigstens das Etikett lesen können, sollten Sie es mit diesem Index versuchen.
    • Deutscher Index Ein Index der deutschen und lateinischen Namen von Gewürzpflanzen.
    • Mischungsindex Dieser Index erlaubt das Auffinden von Gewürzmischungen und gibt zu jeder der auf meinen Pages besprochenen Gewürzmischungen eine Kurzbeschreibung und einen Verweis auf die Seite, auf der man weitere Informationen findet.
    • Einführung Hier finden Sie, neben anderem, mehr Informationen über die zu jedem Gewürz angegebenen Etymologien und über die Inhaltsstoffe, die den typischen Geschmack der Gewürze bedingen.
    • Literatur Jede Menge Bücher über Gewürze, teils auf Englisch und teils auf Deutsch.
    • Andere WEB-Seiten Ich habe zwar nicht viele gewürzbezogene WWW-Pages gefunden, aber trotzdem kann ich einige Pointer geben.
    • Bezugsquellen Hier gebe ich Hilfestellungen, wie Leser aus Europa oder Nordamerika exotische Gewürze asiatischer, australischer oder lateinamerikanischer Herkunft beziehen können.

    Alle Gewürze auf einen Blick

    Wer kann schon jedes Gewürz mit einem Satz treffend beschreiben? Das sind meine (sehr persönlich gefärbten) Assoziationen mit den 117 auf diesen Seiten beschriebenen Pflanzen:

    Adiowan — thymianduftende Körner aus Indiens Küchen
    Anis — das klassische Aroma für Süßes
    Annatto — orange Farbe aus Südamerika
    Asant — ein Gewürz mit dem verheißungsvollen Namen „Teufelsdreck“
    Bärlauch — ein echter kulinarischer Geheimtip
    Basilikum — trägt seinen königlichen Namen nicht zu Unrecht
    Beifuß — das bittere Aroma für besondere Fälle
    Bockshornklee — der bittere Klassiker
    Bohnenkraut — was wären Hülsenfrüchte ohne es?
    Boldo — der Geheimtip für Experten
    Borretsch — das Kraut mit dem Gurkenaroma
    Cardamom — das Geheimnis im arabischen Kaffee
    Chamäleonpflanze — wie eine Mischung aus Zitrone, Orange und Ingwer
    Chili — brennende Schärfe für den ganzen Globus
    Chinesischer Zimt — die erste Zimtsorte, die in den Westen kam
    Curcuma — die heilige Pflanze Altindiens
    Curryblatt — ein bekannter Name für ein unbekanntes Gewürz
    Dill — für mehr gut als nur Gurken
    Eberraute — ein fast vergessener Geschmack
    Estragon — zu Unrecht nur im Senf bekannt
    Färbersaflor — wenig mehr als ein Safranimitat?
    Felsenkirsche — ein Exote aus der Türkei
    Fenchel — das süße Aroma zu würzigen Speisen
    Fingerwurz — die „Geheimwaffe“ der Thais
    Gagel — die mittelalterliche Bierwürze
    Galgant — ein Gewürz so exotisch wie der Ferne Osten
    Gewürznelken — Hollands Beute von den Gewürzinseln
    Granatapfel — die sauren Rosinen Nordindiens
    Indisches Lorbeerblatt — die aromatischen Blätter Nordindiens
    Indonesischer Zimt — angebaut und exportiert, aber kaum gebraucht
    Indonesisches Lorbeerblatt — das Gewürz von der Trauminsel Bali
    Ingwer — weltweit beliebt für Aroma und Schärfe
    Jesuitentee — das Gewürz der Maya
    Kaffernlimette — herber Zitronenduft für Thailands Kochtöpfe
    Kaper — die Knospe mit dem würzigen Geruch
    Kerbel — das Kennzeichen guter französischer Küche
    Kleiner Galgant — ein geheimnisvoller Geschmack aus Indonesien
    Knoblauch — vom einen geliebt, vom anderen gehaßt
    Kokos — die vielseitigste Kochzutat der Tropen
    Koriander — eine Frucht und ein Kraut wie Tag und Nacht
    Kren — ein biologisches Tränengas
    Kresse — prickelnde und erfrischende Schärfe
    Kreuzkümmel — die Seele der indischen Küche
    Kubebenpfeffer — die vergessenen bitter-scharfen Körner
    Kümmel — der typische Geschmack der Alpenländer
    Kürbis — von México bis in die Steiermark
    Langer Koriander — unter der Glut karibischer Sonne
    Langer Pfeffer — der erste Pfeffer in Europa
    Lavendel — das Aroma der Provence
    Liebstöckel — wiederentdeckt aus Omas Kräuterbeet
    Limette — die tropische Verwandte der Zitrone
    Lorbeer — ein Klassiker in Europa und anderswo
    Mexicanischer Blattpfeffer — ein faszinierendes Aroma
    Mönchspfeffer — ein verhindertes Aphrodisiakum
    Majoran — ein Liebesmittel durch Verwechslung
    Mandel — wer fürchtet sich vor Blausäure?
    Mango — mehr als nur eine der besten Früchte der Welt
    Mohn — Opium und Germknödel
    Mohrenpfeffer — ein vergessener Pfefferersatz aus Afrika
    Muskat — zwei Gewürze vom selben Baum
    Myrte — das duftende Feuerholz
    Olive — die kulturelle Konstante des Mittelmeerraums
    Orange — ein süßer Saft und eine aromatische Schale
    Oregano — das Aroma der Pizza
    Pandanusblätter — ein herrlich nussig-würziger Geschmack
    Pandanusblüten — die Palme mit dem Duft der Rose
    Paprika — das feuerrote Temperament Ungarns
    Paradieskörner — die pfeffrigen Körner von der Westküste Afrikas
    Parakresse — schöne Blüten, prickelnd-kitzelnd-vibrierende Schärfe
    Perilla — ein duftendes Kraut aus Japan
    Petersilie — die beliebteste Gründekoration
    Pfefferminze — aber, wer wird denn nur an Tee denken?
    Piment — Nelken, Zimt und Pfeffer in einem?
    Rauke — italienisches Modekraut mit kräftigem Geschmack
    Reisfeldpflanze — ein einzigartiger, prickelnder Zitronenduft
    Rosa Pfeffer — in den letzten Jahren modern geworden
    Rose — die romantische Blume mit dem zarten Duft
    Rosmarin — Blüten so blau wie das Mittelmeer
    Süßdolde — ein süßer Geschmack aus dem Norden Europas
    Süßholz — die Heilpflanze mit der kulinarischen Nische
    Safran — was macht es noch außer den Kuchen geel?
    Salbei — der Geheimtip italienischer Köche
    Sassafras — aus der Metropole des Jazz
    Schabziegerklee — das Alpengewürz
    Schnittlauch — die feinwürzige Dekoration
    Schwarzer Cardamom — das rauchige Aroma aus dem Himalaya
    Schwarzer Kreuzkümmel — exklusiver Geschmack für den Kaiser von Indien
    Schwarzer Pfeffer — der unbestrittene König der Gewürze
    Schwarzer Senf — französischer Senf und südindische Curries
    Schwarzkümmel — der Geschmack des türkischen Brotes
    Sellerie — die Unglücksbringerin im alten Rom
    Sesam — ein unglaublich vielseitiges Korn
    Silphion — ein ungelöstes Mysterium
    Srilankanischer Zimt — die beliebtesten der duftenden Stangen
    Sternanis — das dekorative Gewürz der Chinesen
    Sumach — das purpurrote Pulver mit dem sauren Geschmack
    Szechuanpfeffer — aromatische Schärfe aus Chinas Gebirgen
    Tamarinde — herbe Säure und dunkle Farbe
    Tasmanischer Pfeffer — Schärfe vom Fünften Kontinent
    Thymian — südfranzösische Träume
    Tonkabohne — die Bohne mit dem Geruch der Bowle
    Vanille — das Vermächtnis der Azteken
    Vietnamesischer Koriander — der Geschmack Südvietnams
    Vietnamesischer Zimt — Zimtstangen in der Nudelsuppe
    Wacholder — Gin und Sauerkraut
    Wasabi — Japans Gewürz für rohen Fisch
    Wasserpfeffer — ein pfeffriges Kraut für die japanische Küche
    Weißer Senf — der vertraute Geschmack in der Tube
    Weinraute — aus der Trickkiste altrömischer Köche
    Winterestragon — gelbe Blüten mit Anisduft
    Ysop — blaue Blüten, aromatischer Geruch und bitterer Geschmack
    Zitrone — das weltweit wichtigste Säuerungsmittel
    Zitronengras — ein erfrischender Geruch aus den Kochtöpfen Südostasiens
    Zitronenmelisse — Bienenweide und Zitronenduft
    Zitronenmyrte — ein Geruch „mehr nach Zitrone als Zitrone“
    Zitronenverbene — Zitronenblätter aus Südamerika
    Zitwer — vom Nutzen der Bitterkeit
    Zwiebel — trotz feuchter Augen weltweit beliebt




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