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| Wasserpfeffer (steriler Trieb) |
Da Wasserpfeffer außer der Schärfe kein Eigenaroma aufweist, kommt er den Anforderungen der japanischen Küche sehr entgegen (siehe auch Wasabi). Japanische Köche schätzen den Wasserpfeffer zu Suppen und Salaten, denen er eine gewisse Schärfe verleiht, ohne dabei aber den zarten Eigengeschmack von Tang oder Fisch zu überdecken. Er kann auch zur Garnierung von sushi herangezogen werden.
Die Samen den Wasserpfeffers schmecken sehr intensiv scharf und brennend,
sogar etwas betäubend;
dieses unbekannte und in keiner Küche verwendete Gewürz könnte
eigene Experimente durchaus lohnen. Sie erinnern mich etwas an den
tasmanischen Pfeffer; obwohl ihnen die süße
Geschmackskomponente fehlt, geben sie einen ganz passablen Ersatz dafür ab.
Wasserpfeffersamen wurden im Nachkriegsdeutschland als billiger einheimischer
Pfefferersatz
verwendet, sind aber heutzutage nicht mehr im Handel.


