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Kokos (Cocos nucifera L.)

Synonyme

Amharischኮኦኮኦንት, ኮከስ
Kokonet, Kokas
Arabischجوز الهند
Jooz al-hind
ArmenischՀընդկական Ընկոյզ
Hentgagan Engouz, Hendkakan Enkoyz
AssamesischNarikol
BaskischKoko
BengaliNarikel
BulgarischКокос
Kokos
BurmesischUngbin
Chinesisch
(Kantonesisch)
可可椰子 [hó hó yèh jí], 椰子 [yèh jí]
Ho ho yeh ji, Yeh ji
Chinesisch
(Mandarin)
可可椰子 [kě kě yē zǐ], 椰子 [yē zǐ]
Ke ke ye zi, Ye zi
DänischKokosnød
Dhivehiކުރުނބާ, ކިހާކު, ގަބުޅި, ކަށި
Kurun'baa (jung), Kihaaku (unreif), Gabulhi (halbreif), Kaashi (reif)
EnglischCoconut
EsperantoKokoso
EstnischKookospalm
Farsiنارگیل
Nargil
FinnischKookospähkinä
FranzösischCoco, Noix de coco
FriesischKokosnút
GriechischΚοκκοφοίνικα, Καρύδα
Kokkofoinika, Karyda, Karida
GujaratiNariel
Hebräischקוקוס
Kokus, Qoqus
HindiNariyal, Narial
IndonesischKelapa
IsländischKókoshneta
ItalienischCocco
Japanisch食用
ココヤシ
Kokoyashi
JiddischKokosnus
Kannadaಕೊಬ್ಬರಿ, ನಾರಿಕೇಳ, ತೆಂಗು
Kobbari, Narikela; Tengu (Baum)
KatalanischCoco
Koreanisch코코수, 코코야자, 야자나무 열매
Kokosu, Kokoyaja, Yaja-namu yeolmae, Yaja-namu yolmae
KroatischKokos
LaotischKok mak phao
LitauischRiešutinis kokosas
MalayalamNalikeram
MalaysischKelapa, Nyiur
Marathiमाड, नारळ
Mad, Mar, Naral
Nepaliनरीवल
Nariwal
NiederländischKokos, Kokosnoot
OriyaNadiya
PahlawiAnaargeel
PolnischPalma kokosowa
PortugiesischCoqueiro
Punjabiਨਾਰੀਅਲ
Narial
RumänischCocotier, Nucă de cocos
RussischКокос, Кокосовый орех
Kokos, Kokosovyj orjekh
SanskritNarikela
SchwedischKokos, Kokosnöt
SinghalesischPolgaha
SlovenischKokosa, Kokosova palma
SlowakischKokosový orech
SpanischCoco fruto
SrananKokronoto, Kronto
SwahiliDafu, Nazi
TagalogNiyog; Buko (grüne unreife Kokosnuß)
Tamilதேங்காய், தேங்கு
Tengai; Tengu (Baum)
Teluguకొబ్బరికాయ, నారికేళము, టెంకాయ
Kobbarikaya, Narikelamu, Tenkaya
Thaiมะพร้าว
Maprao
TschechischKokos, Kokosový ořech, Kokosový ořech
UngarischKókuszdió
UrduNariyel
VietnamesischCốt dừa, Dừa
Cot dua, Dua

Verwendeter Pflanzenteil

Samengewebe (Endosperm), das man frisch oder getrocknet verwenden kann.
Die Flüssigkeit im Inneren des Samens dient in tropischen Ländern oft als Erfrischungsgetränk (Kokosnußwasser) und darf nicht mit Kokosnußmilch (siehe unter) verwendet werden; Kokosnußwasser wird nur sehr selten zum Kochen verwendet.

Pflanzenfamilie

Arecaceae (Palmengewächse)

Geruch und Geschmack

Das Samenfleisch riecht angenehm mild-nussig und schmeckt ebenso, mit leichter Süße.

Cocos nucifera: Kokospalmenstrand
Ein weißer Sandstrand mit Kokospalmen

Inhaltsstoffe

Getrocknetes Kokosfleisch (Khopra) besteht zu etwa 60 bis 70% aus Fett. Kokosnußöl enthält, wie auch aus seinem hohen Schmelzpunkt von über 32 °C ersichtlich ist, hauptsächlich Triglyceride gesättigter Fettsäuren. Es dominieren Laurinsäure (Dodecansäure, 40 bis 55%) und Myristinsäure (Tetradecansäure, 15 bis 20%), daneben findet man noch jeweils 5 bis 10% der kürzerkettigen Capryl- und Caprinsäure (Octan- bzw. Dekansäure; diese beiden Verbindungen sind auch für den Geruch ranzigen Kokosfettes verantwortlich), der längerkettigen Palmitinsäure (Hexadecansäure) und der Ölsäure, die die einzige ungesättigte Fettsäure mit nennenswertem Vorkommen im Kokosöl ist. Entsprechend niedrig ist auch die Iodzahl (typischerweise unter 10). Siehe auch Sesam über Pflanzenöle.

Für den typischen Kokosgeruch sind δ-Lactone aliphatischer Hydroxycarbonsäuren mit Kettenlängen zwischen 8 und 14 verantwortlich; die wichtigste Einzelverbindung ist dabei das 5-Dekanolid (5-Pentyloxan-2-on). Synthetisches Kokosaroma enthält darüberhinaus auch oft das 4-Nonanolid (5-Pentyloxolan-2-on), ein γ-Lacton.

Die Intensivierung des Aromas beim Rösten ist auf die Bildung von Pyrolyseprodukten der Maltose und Glucose zurückzuführen: Maltol (2-Hydroxy-3-methyl-γ-pyron) und Cycloten (Cyclopentenolon, 2-Hydroxy-3-methyl-2-cyclopenten-1-on). Weiters wurde eine große Anzahl verschiedener Alkylpyrazine gefunden (Pyrazin, Methylpyrazin, Dimethylpyrazine, Vinylpyrazin, Isopropylpyrazin).
Cocos nucifera: Holzschnitt aus Ozeanien
Die Kokospalme spielt in vielen asiatischen und pazifischen Kulturen eine herausragende Rolle

Herkunft

Die Kokospalme stammt aus Festland-Südostasien (wahrscheinlich Malaysia), wird aber heute weltweit kultiviert. In älteren Büchern wird auch oft über einen polynesischen oder gar neuweltlichen Ursprung der Kokospalme spekuliert, doch sind diese Vermutungen höchstwahrscheinlich nicht zutreffend. Wahrscheinlich wurde die Kokospalme zuerst von Menschen in Indien und Südostasien in Kultur genommen und verbreitete sich mit ihnen über die Tropen Asiens und Ozeaniens. Es gibt keinen Hinweis, daß in Amerika Kokospalmen bereits vor der Ankunft der Spanier wuchsen; das ist insofern bemerkenswert, als die engsten Verwandten der Kokospalme auf dem amerikanischen Kontinent beheimatet sind.

Etymologie

Kokos und seine Entsprechungen in anderen europäischen Sprachen gehen auf spanisch coco „Gespenst“ zurück, offenbar wegen der drei Samenöffnungen, durch die eine Kokosnuß ein unheimlich-gespenstiges Aussehen erhält.

Der botanische Artname nucifera ist eine lateinische Bildung mit der Bedeutung „Nüsse tragend“ (nux „Nuß“ und ferre „tragen, bringen“).

Fast alle Namen für Kokos in indischen Sprachen sind eng verwandt, z.B. Hindi nariyal [नारियल], Urdu nariyel [ناریل], Punjabi narial [ਨਾਰੀਅਲ], Marathi naral [नारळ], Bengali narokel [নারকেল] und Telugu narikelamu [నారికేళము]; vgl. auch Farsi nargil [نارگیل]. All diese gehen auf Sanskrit narikela [नारीकेल] zurück, das aber keinen indoeuropäischen Ursprung hat. Der erste Wortbestandteil erinnert an viele austronesische Namen von Kokos, z.B. Tagalog niyog, malaysisch nyiur oder hawaiianisch niu. Im Tamilischen hat das verwandte Wort ney [நெய்] die allgemeinere Bedeutung „halbfestes Fett“ angenommen, ähnlich, wie man es auch für andere Ölfrüchte kennt (z.B. Olive und Sesam).

Der armenische Name hentgagan engouz [Հընդկական Ընկոյզ] bedeutet wörtlich „Indische Nuß“; in manchen Sprachen ist diese Bezeichnung für Muskatnuß reserviert, obwohl tatsächlich beide Pflanzen nicht aus Indien stammen. Siehe auch Curcuma für die Etymologie von „Indien“.

Ausgewählte Links

Plant Cultures: Coconut Floridata.com: Coconut The Coconut Palm (dipbot.unict.it) Cocos nucifera L. (hort.purdue.edu) Transport Information Service: Coconuts Transport Information Service: Copra Transport Information Service: Coconut oil Recipe: Bese Bele Powder (groops.google.com) Recipe: Basic Thai Curry Pastes (bigpond.com) Recipe: Red Chicken Curry (bigpond.com) Recipe: Yellow Fish Curry (bigpond.com) Recipe: Prawn and Pineapple Curry (bigpond.com) Recipe: Bisi Bele Huli Anna [ಬಿಸಿ ಬೇಳೆ ಹುಳಿ ಅನನ] (Hot and Sour Rice) (www.syvum.com)


Cocos nucifera: Palmenstrand
Die Kokospalme ist eine Charakterpflanze tropischer Korallenstrände
Cocos nucifera: Kokosnußpalme mit Früchten
Kokospalme mit Früchten

www.tahiti1.com

Die Kokospalme gehört zu den Charakterpflanzen tropischer Küstenregionen und wird heute weltweit angebaut. Eine entsprechend dominante Rolle kommt ihr in den Küchen fast aller tropischer Länder zu. Darüberhinaus haben sich Kokosprodukte in der Süßwarenindustrie etablieren können, und zwar nicht nur in niedrigen Breitengraden.

Im tropischen Asien werden Kokosprodukte vielfältig eingesetzt: Das Wasser wird frisch getrunken, das geriebene Endosperm (khopra [खोपरा]) dient zum Andicken von Saucen und das aus dem Endosperm gepreßte Öl ist ein beliebtes Bratmedium. Aus dem süßen Saft, der beim Anschneiden der Stämme verschiedener Palmarten (neben der Kokospalme auch die Palmyra-Palme Borassus flabelliformis und besonders die Kittul-Palme Caryota urens) austritt, kann man den geschmackvollen Palmzucker (indonesisch gula merah „roter Zucker“, in Indien als jaggery bekannt) gewinnen oder den Saft zu dem alkoholischen Getränk Toddy (indonesisch tuak) vergären, aus dem man durch Destillation den stark berauschenden Arrak oder durch weitere Gärung einen milden Essig gewinnt. Die größte Bedeutung zum Kochen hat aber die sogenannte Kokosnußmilch, die in Indonesien santen und auf den Philippinen gata heißt.
Cocos Nucifera: Palmzuckerherstellung
Um Palmzucker zu produzieren, kocht man den Pflanzensaft ein.

Kokosnußmilch stellt man her, indem geriebenes Kokosnußfleisch mit heißem Wasser extrahiert wird. Dabei bildet sich eine nach Kokosnuß und leicht süßlich schmeckende, milchartig aussehende Emulsion von Kokosfett (ca. 20%) in Wasser. Bei längerem Stehen können sich, wie bei unhomogenisierter Kuhmilch, Wasser und Fett wieder trennen, was zur Ausbildung einer dicken, cremigen „Kokossahne“ führt.

Kokosnußmilch ist eine extrem wichtige Zutat für viele asiatische Küchen. Um sie in einer westlichen Küche herzustellen, kann man das zeitraubende traditionelle Verfahren durch Mixen von getrockneter Kokosnuß mit heißem Wasser in einer Küchenmaschine nachahmen; bequemer ist jedoch die Verwendung von industriell hergestellten Kokosnußextrakten (creamed coconut), die man einfach in warmen Wasser auflöst; man rechnet dabei etwa 200 g Extrakt für einen halben Liter dicke oder einen Liter dünne Kokosnußmilch. Etwas weniger empfehlenswert sind Instantpulver, da ihnen noch zusätzlich Dextrine für die Rieselfähigkeit zugesetzt sind und der Fettanteil vermindert ist.

In Südindien bereitet man gerne Saucen mit geriebener Kokosnuß zu (oft auch gemischt mit etwas Joghurt); besonders bekannt für kokoshaltige Spezialitäten ist der Bundesstaat Kerala im Südwesten, von dem man sagt, an seinen Stränden wachsen ebensoviele Kokospalmen wie am Himmel Sterne stehen. Getrocknete Kokosnuß wird auch oft mit anderen Gewürzen (Asant, Kreuzkümmel, Koriander, Chilies und gerösteten Linsen) zu gerichtspezifischen Würzpasten (masala) verarbeitet. In Südindien ist Kokosfett das bevorzugte Bratmedium.

Ein typisches Beispiel für eine kokosnußhaltige vegetarische Spezialität ist bese bele, ein trockener Eintopf aus verschiedenen Gemüsen, Hülsenfrüchten und Reis; das Rezept stammt aus Bangalore, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Karnataka. Gekochtes Gemüse wird mit Linsenbrei gebunden und mit Tamarindenwasser und einer raffinierten Gewürzmischung aus miteinander gerösteten Linsen, Spalterbsen, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Chilies und Kokospulver sowie Spuren von Zimt und Nelken gewürzt. Man rührt noch gekochten Reis ein und aromatisiert zusätzlich mit parfumierter Butter (tadka, siehe auch Adiowan), die durch Curryblätter gewürzt ist.
Cocos nucifera: Kokosinsel (Tobelo/Halmahera)
Selbst auf der kleinsten Insel haben ein paar Kokospalmen Platz

Auf der südöstlich von Indien gelegenen Insel Sri Lanka sind Kokosprodukte in der Küche allgegenwärtig. Kaum ein Currygericht kommt ohne wenigstens einen Schluck Kokosmilch aus, der die Sauce gleichermaßen andickt, ihr Körper verleiht und sie geschmacklich intensiviert. Srilankanische Curries enthalten stets große Mengen an Kreuzkümmel und Koriander, die vor der Verwendung dunkelbraun geröstet und gemahlen werden; weitere typische Gewürze sind Curryblätter, Pandanusblätter, Zitronengras, Zimt und eventuell Cardamom, die alle in Sri Lanka einheimisch sind oder zumindest in großem Ausmaß kultiviert werden. Chilies werden großzügig eingesetzt.

Die typisch srilankanischen schüsselförmigen Brote, hopper genannt, bestehen aus Reismehl, Kokosmilch und Hefe (traditionellerweise nimmt man gärenden Palmsaft). Daraus bereitet man einen dünnflüssigen Teig, der dann in halbkugelförmigen Pfannen knusprig gebraten wird.

Auf den unzähligen Inseln Indonesiens ist die Kokosnuß ebenfalls von eminenter Bedeutung. Eine Spezialität der Minangkabau-Küche in Westsumatra ist rendang, ein würziges Schmorgericht aus Rind- oder Büffelfleisch, dessen ungewöhnlich lange Kochzeit auch den zähesten Bullen zart macht (siehe großer Galgant) und einen ganz einzigartigen Geschmack bewirkt. Wenn Indonesier anderes Fleisch oder Gemüse in Kokosnußmilch zubereiten, werden normalerweise wesentlich kürzere Garzeiten gewählt.
Cocos nucifera: Keimende Kokospalme
Kokosnußkeimling

www.rz.uni-karlsruhe.de

Ein ungewöhnliches indonesisches Rezept, das allerdings außerhalb der Tropen nicht einfach zuzubereiten ist, ist ayam pa'piong, eine Spezialität der Torajaküche im Hochland der Insel Sulawesi. Hühnerstücke, frischer Ingwer, Schnittlauch und ganze Zitronengras-Stengel werden zusammen mit geriebener Kokosnuß in ein frisches Bambusrohr gefüllt; dieses wird dicht verschlossen und stundenlang auf kleiner Flamme erhitzt. Das fertige Huhn ist zart gedämpft und weist ein wunderbares Aroma nach Kokos, Bambus mit einem Hauch Zitronenduft auf.

Noch mehr Kokosnußgerichte findet man am südostasiatischen Festland, wo besonders Thailand der Kunst, in Kokosmilch zu kochen, neue Dimensionen verleiht. In Thailand bezeichnet der Begriff Curry (auf Thai gaeng oder kaeng [แกง]) immer ein Gericht, dessen Sauce auf Kokosnußmilch basiert. Um die in Thailand so geschätzte aromatische Schärfe zu erzielen, werden sogenannte Currypasten (prik gaeng oder gaeng prik) verwendet: Diese Zubereitungen enthalten neben großzügigen Mengen von Chilies noch Garnelenpaste oder Trockenfisch sowie zahlreiche frische Gewürze, die gemeinsam gestoßen oder zerrieben werden. In Frage kommen etwa Ingwer, Fingerwurz, Galgant, Knoblauch, Zwiebeln, aromatische Blätter von Kaffernlimetten, Zitronengras und Koriander. Auch getrocknete Gewürze (Kreuzkümmel- und Korianderfrüchte) sind häufig enthalten.

Verschiedene Standardrezepte von Currypasten werden nach ihren Farben unterschieden. Grüne Currypaste (prik gaeng kiaw [พริกแกงเขียว]) besteht hauptsächlich aus grünem Chili, viel Knoblauch und Korianderblättern. Rote Currypaste (prik gaeng daeng [พริกแกงแดง]) ist dagegen wesentlich schärfer und bezieht ihre Farbe von Unmengen getrockneter oder frischer roter Chilies, die vor Verwendung häufig etwas geröstet werden; eine orange Variante davon enthält auch frische Curcuma („gelbe Currypaste“ oder prik gaeng liang [พริกแกงเหลึอง]). Zuletzt gibt es noch die masaman-Paste (prik gaeng masaman [พริกแกงมัสมั่น]). Bei der masaman-Paste (auch matsaman oder massaman geschrieben) handelt es sich um eine etwas mildere Zubereitung, die auch aromatische Gewürze (Zimt, Nelken, Sternanis, auch gerösteten Koriander) in indischem Stil enthält; sie geht auf islâmische Händler zurück, die sich in Südthailand ansiedelten (masaman leitet sich von Moslem ab).

Hat man einmal eine Currypaste hergestellt, dann ist die weitere Zubereitung eines thailändischen Curries ziemlich einfach: Zuerst röstet man die Paste mit etwas Öl, bis sie einen aromatischen Geruch entwickelt und löst sie danach in Kokosmilch auf. Manche Rezepte lassen das Anbraten aus, aber es verbessert wirklich den Geschmack, vor allem bei der masaman-Paste; bei den anderen Pasten sind die Meinungen über das Anbraten geteilt. Danach trägt man die weiteren Zutaten ein, gart fertig, schmeckt abschließend mit Fischsauce (nam pla [น้ำปลา]) ab und garniert mit Basilikum- oder Korianderblättern. Ein typisches Rezept könnte etwa Rind- oder Hühnerfleisch, Auberginen, Bambussprossen und Kartoffeln verwenden. Die Konsistenz dieser Curries ist dünn, fast suppenartig.

Kokosnußmilch sieht nicht nur wie Milch aus, man kann sie auch wie Milch für westliche Süßspeisen (Pudding) verwenden, wodurch diese dann einen ungewöhnlichen Charakter erhalten. Kokosmilch kann auch die Milch in Rezepten für Eiscrème ersetzen (siehe Vanille). Der Geschmack von Kokos harmoniert gut mit Schokolade, Kokos kann aber auch vorteilhaft mit anderen Gewürzen zu Süßigkeiten kombiniert werden. In Indonesien verwendet man dazu gerne Pandanusblätter, ein Geheimtip sind Tonkabohnen.



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Zuletzt modifiziert am 15 Apr 2001
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